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Blumenbach bezogene Internet-Seiten

Johann Friedrich Blumenbach and the Emergence of Scientific Anthropology

(Autor: Roger Brisson)

  
Deutsches Internet-Portal zu Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840)

(Autoren: Bernd Kornek, Norbert Klatt)

  
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Sammlungsverzeichnisse

„Catalogus“ des Academischen Museums (1778), 420 MB

Blumenbachs „Urschrift“ des von ihm 1773–1778 erarbeiteten Katalogs (mehr als 12.000 Nummern) des ehemaligen Academischen Museums der Universität Göttingen, heute im Institut für Ethnologie der Universität Göttingen.

 

Blumenbachs handschriftliche Verzeichnisse seiner Sammlungen

Vier handschriftliche Verzeichnisse bzw. Teilverzeichnisse aus Blumenbachs Nachlass in der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Es handelt sich dabei nicht um „offizielle“ Kataloge der Sammlungen, sondern um persönliche Arbeitsunterlagen Blumenbachs. Sie wurden zu verschiedenen Zeitpunkten begonnen und über einen längeren Zeitraum ergänzt und aktualisiert.

Das Projekt „Johann Friedrich Blumenbach – online“ erstellt Digitalisate der Verzeichnisse; eine Transkription bzw. Volltextversion ist derzeit nicht vorgesehen.

Manuskriptbeschreibungen aus [Meyer, Wilhelm:] Die Handschriften in Göttingen. Bd. 3. Universitätsbibliothek. Nachlässe von Gelehrten, Orientalische Handschriften. Handschriften im Besitz von Instituten und Behörden. Register zu Band 1 - 3. Berlin, Verlag von A. Bath, 1894 (Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate, 1, Hannover, 3), S. 76 ff.)


Cod. Ms. Blumenbach I, Nr. 1:

„9 Bl. in folio, Schädelsammlung, 1793 geschrieben und 1794 ergänzt.“

Cod. Ms. Blumenbach I, Nr. 2:

„227 Bl. in 4°, Schädel und was sonst den Menschen angeht, Zoologie, Vegetabilien, Conchylien, Einiges zur Kunstgeschichte (Gemälde, viele Medaillen); das Verzeichnis der Schädelsammlung scheint 1794 abgeschlossen zu sein; die übrigen Verzeichnisse sind theilweise noch nach 1800 ergänzt.“

Cod. Ms. Blumenbach I,  Nr. 3:

„50 beschriebene Bl. in 4° und p. XXI–XLII aus De generis hum. varietate nat., 3. ed. 1795. Dieser 1795 begonnene Katalog enthält sehr viele Nachträge aus den folgenden Jahren, besonders zu den Abbildungen der Menschenrassen, mit interessanten Angaben über die Künstler.“

Cod. Ms. Blumenbach I, Nr. 4:

„»Catalogus meiner Schedelsammlung und des übrigen dazu gehörigen anthropologischen Apparats. 1817« (Foetus, Haar, Praeparate besonders von Negern, Gemälde und Zeichnungen der Menschen, Rassen, Gyps-Abgüsse), ergänzt bis 1836. 26 Seiten in folio. Dabei 4 Bl. in fol., ganz kurze Liste der Schädel.“

Cod. Ms. Blumenbach I, Nr. 4 Anhang:

„2 kurze Verzeichnisse (nicht von Blumenbach's Hand) mit lateinischen und mit arabischen Nummern.“
Die Einschätzung „nicht von Blumenbach's Hand“ ist nicht zutreffend.

 

Vgl. auch das Verzeichnis der Schädelsammlung von 1877, s. u. Abschnitt „Göttinger Sammlungen mit Objekten aus dem ehemaligen Academischen Museum“, hier: Anatomische Sammlung.

   

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Quellen (chronologisch)

Vier Mitschriften Arthur Schopenhauers von Vorlesungen Blumenbachs in den Jahren 1809–1811; Digitalisate der Kolleghefte in der Staatsbibliothek Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu Berlin.

Naturgeschichte (WSem 1809/1810): Kollegheft „NL I”, Bl. 107r–185v

Mineralogie (WSem 1809/1810): Kollegheft „NL I”, Bl. 187r–199r

Vergleichende Anatomie und Physiologie (Wsem. 1810/1811): Kollegheft „NL II”, Bl. 162r–164v

Physiologie (Ssem. 1811): Kollegheft „NL III”, Bl. 2r–22r

Edition der Mitschriften:
STOLLBERG, Jochen (Hrsg.) ; BÖKER, Wolfgang (Hrsg.): „… Die Kunst zu sehn“. Arthur Schopenhauers Mitschriften der Vorlesungen Johann Friedrich Blumenbachs (1809–1811). Mit einer Einführung von Marco Segala. Göttingen: Universitätsverlag, 2013. (Schriften zur Göttinger Universitätsgeschichte. Band 3). ISBN 978-3-86395-139-9.

   

Verzeichniß derer, welche Jo. Fr. Blumenbach's fünfzigjähriges Doctorjubiläum würdig zu feyern sich vereinigt haben. Berlin, den 19. September 1825. Berlin : Starcke, 1825.

Es ist zu vermuten, dass viele der ca. 1900 Gratulanten von 1825 ehemalige Studenten Blumenbach sind. Das Verzeichnis kann deshalb bis zu einem gewissen Grade als Ersatz für eine bisher fehlende moderne Übersicht über Blumenbachs Hörer oder Doktoranden dienen.

   

HOFF, Karl Ernst Adolf von: Erinnerung an Blumenbach’s Verdienste um die Geologie. Gotha, 1826.

Zeitgenössische Einschätzung von Blumenbachs wissenschaftlicher Bedeutung.

   

MARX, Karl Friedrich Heinrich: Zum Andenken an Johann Friedrich Blumenbach: eine Gedächtniss-Rede gehalten in der Sitzung der Königlichen Societät der Wissenschaften den 8. Februar 1840. Göttingen : Druck und Verlag der Dieterichschen Buchhandlung, 1840.

Marx war Blumenbachs Arzt und ihm auch persönlich verbunden. Er konnte für seinen Nachruf außer seinen eigenen Erinnerungen an Blumenbach in dessen beiden letzten Lebensjahrzehnten wohl auch private Aufzeichnungen Blumenbachs nutzen. Die „Gedächtniss-Rede“ ist – trotz ihres stellenweise hagiographischen Tons – wegen der sonst kaum überlieferten Informationen über Blumenbach als Mensch bedeutsam. Zugleich ist sie ein rezeptionsgeschichtliches Dokument für die Einschätzung von Blumenbachs Verdiensten auf verschiedenen Gebieten der Medizin und Naturwissenschaften um 1840.
   

Verzeichnis des Blumenbach-Nachlasses

in der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

   

Verzeichniß der vom weil. Obermedicinalrath Blumenbach nachgelassenen Bücher : welche Montags den 27. Juli 1840 und an den folgenden Tagen Abends von 6 bis 8 Uhr in der Wohnung des Univ.-Gerichts-Procurators Fr. Just. Schepeler an der Jüdenstraße meistbietend verkauft werden sollen. Göttingen : Menzel, 1840.
Auktionsverzeichnis der Bibliothek Blumenbachs

   
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Literatur

BEER, Günther: Beitrag zur Baugeschichte des Akademischen Museums 1773 bis 1877 mit drei Gebäudeplänen des Akademischen Museums (1832 - 1842 - 1862). In: Museum der Göttinger Chemie. Museumsbrief 29 (2010), S. 2–19.

 

Michael, John S.: Nuance Lost in Translation. Interpretations of J. F. Blumenbach’s Anthropology in the English Speaking World. In: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. Juli 2017. Nicht paginierte Online-Version.

  
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Göttinger Institutionen

Universitätsbibliothek Göttingen (Kataloge, Öffnungszeiten etc.); in der UB Göttingen befindet sich u.a. der Nachlass Blumenbachs

  
Göttinger Digitalisierungszentrum (zahlreiche digitalisierte Werke im Direktzugriff)

  
Universitätsarchiv Göttingen (UAG) (Dokumente zu Blumenbachs akademischer Laufbahn, u.a. Blumenbachs Personalakte, UAG Kur. 4932.)

   
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Göttinger Sammlungen mit Objekten aus dem ehemaligen Academischen Museum (Auswahl)

Anatomische Sammlung Göttingen

Blumenbachs anatomische und anthropologische Sammlungen, u.a. Schädelsammlung

Historisches Verzeichnis der Schädelsammlung: SPENGEL, Johann Wilhelm: Die von Blumenbach gegründete Anthropologische Sammlung der Universität Göttingen. Aufgenommen im Jahre 1874. Braunschweig : Vieweg, 1877.

    

Historisch-anthropologische Sammlung Göttingen (keine Internet-Seite verfügbar)
Institut für Zoologie und Anthropologie
Bürgerstr. 50
37073 Göttingen
Objekte aus Blumenbachs (historisch-)anthropologischen, archäologischen (u.a. eine Mumie) und medizinischen ( u.a. Gallensteine) Sammlungen

  

Zoologisches Museum Göttingen
Material aus Blumenbachs zoologischen Sammlungen, umfassen vor allem Alkoholpräparate (Vertebraten), Trockenpräparate (Vertebraten und Invertebraten) etc., auch Typusmaterial; weitere Objekte im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, im Zoologischen Museum König in Bonn

  

Geowissenschaftliches Museum Göttingen
Blumenbachs zoologische (geringe Reste), paläontologische, paläobotanische, geognostische und geologische, mineralogische, meteoritenkundliche und gemmologische Sammlungen

   

Universitäts-Herbarium Göttingen
Blumenbachs botanische Sammlungen

  

Ethnologische Sammlung Göttingen

 

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